Machbarkeitsstudie Zentrale Serviceangebote für starke Kommunen (ZSA)
17.02.2026
Aus der Studie in die Umsetzung: Das ZSA nimmt Fahrt auf
Nach Abschluss der Machbarkeitsstudie zum Zentralen Service-Angebot (ZSA) ist das Ministerium für Infrastruktur und Digitales in die pilothafte Umsetzungsphase eingetreten. In den vergangenen Wochen wurde intensiv an den konzeptionellen, organisatorischen und fachlichen Grundlagen gearbeitet, um den Übergang von der Analyse zur praktischen Realisierung strukturiert vorzubereiten.
Erste Leistungen in Vorbereitung
Im Fokus der aktuellen Vorbereitungen stehen zwei erste Leistungen, die im Rahmen des ZSA gebündelt erbracht werden sollen:
- Die Hundeanmeldung
- Die Vollständigkeitsprüfung im Wohngeldverfahren
Für beide Bereiche werden derzeit die fachlichen, technischen und organisatorischen Voraussetzungen geschaffen. Ziel ist es, standardisierbare Prozessschritte zentral zu bündeln und Kommunen im operativen Vollzug zu entlasten.
Das Interesse auf kommunaler Ebene ist bereits konkret: Erste Kommunen haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, die Leistungen des ZSA nutzen zu wollen. Damit erhält das Vorhaben frühzeitig praktische Verbindlichkeit und Planungssicherheit.
Analyse weiterer Bündelungspotenziale
Seit Februar 2026 wird bereits eine weitere Leistung hinsichtlich ihres Bündelungspotenzials analysiert. Dabei wird geprüft, ob Skaleneffekte, Standardisierbarkeit und rechtliche Rahmenbedingungen eine wirtschaftliche und organisatorisch sinnvolle Integration in das ZSA ermöglichen.
Dieser iterative Ansatz stellt sicher, dass das Leistungsportfolio bedarfsgerecht wächst und sich an den tatsächlichen Herausforderungen der kommunalen Praxis orientiert.
Bundesweite Aufmerksamkeit für den ZSA-Ansatz
Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie sowie der Umsetzungsansatz des Landes Sachsen-Anhalt stoßen auch über die Landesgrenzen hinaus auf Interesse. Das Konzept wurde unter anderem auf dem auf dem KGSt-Festival in Karlsruhe vorgestellt und diskutiert.
Der ZSA-Ansatz wird dabei als innovatives Modell wahrgenommen, um Verwaltungsleistungen effizienter zu organisieren und kommunale Strukturen nachhaltig zu stärken.
Klare Zielsetzung: Entlastung der Kommunen
Das Ministerium für Infrastruktur und Digitales ist gewillt, mit dem Zentralen Service-Angebot einen substanziellen Beitrag zur Entlastung der kommunalen Ebene zu leisten. Mit dem Schritt „aus der Studie in die Umsetzung“ beginnt nun die entscheidende Phase: die praktische Realisierung eines zukunftsfähigen, kooperativen Modells für eine leistungsstarke und moderne Verwaltung in Sachsen-Anhalt.

