Aufenthalt im Bündel mit "Aufenthaltstitel" & "Aufenthaltskarten und
aufenthaltsrelevante Bescheinigungen"
(OZG-ID 10255, 10596)
Dem OZG-Umsetzungsprojekt „Aufenthalt“ sind die OZG-Leistungen „Aufenthaltstitel“ (10255) und „Aufenthaltskarten und aufenthaltsrelevante Bescheinigungen“ (10596) zugeordnet. Alle zur Umsetzung dieser Leistungen entwickelten Online-Dienste sind Teil des Leistungsumfangs. Für die OZG-Leistung „Aufenthaltstitel“ werden die folgenden acht Antragsstrecken bereitgestellt: „Erwerbstätigkeit“; „Familiäre Gründe“, „Ausbildung“, „Änderung von Nebenbestimmungen“, „Beschleunigtes Fachkräfteverfahren“, „Niederlassungserlaubnis“, „Aufenthaltstitel (§ 24 AufenthG)“ (f. Ukraine-Geflüchtete) und "Aufenthalt aus humanitären Gründen". Die OZG-Leistung „Aufenthaltskarten und aufenthaltsrelevante Bescheinigungen“ wird in zwei (Teil-)Antragsstrecken bereitgestellt.
Status
April 2026
Der Online-Dienst dient der elektronischen Beantragung folgender aufenthaltsrechtlicher Leistungen:
Aufenthaltstitel; Beschleunigtes Fachkräfteverfahren; Änderung einer aufenthaltsrechtlichen Nebenbestimmung; Daueraufenthaltskarte oder Daueraufenthaltsbescheinigung; Übermittlung von Angaben zur Ausstellung einer Aufenthaltskarte.
Der Online-Dienst ist grundsätzlich als entscheidungsvorbereitende Maßnahme zu verstehen. Er ermöglicht die digitale Übermittlung von Antragstellerdaten und zugehörigen Dokumenten an die zuständige Ausländerbehörde. Ein persönlicher Vor-Ort-Termin wird dadurch nicht ersetzt.
Neue Entwicklungen
April 2026
Das Ministerium für Inneres und Sport hat den Vertrag zur Beauftragung der KITU zur Schnittstellenanbindung an die jeweiligen Fachverfahren gezeichnet. Die KITU hat bereits Verträge mit allen relevanten Fachverfahrensherstellern geschlossen. Somit können Behörden bereits jetzt die entsprechenden Schnittstellenlizenzen kostenfrei über die Fachverfahrenshersteller beziehen. Voraussetzung für die Schnittstellenanbindung durch die KITU sind EVB-IT-Überlassungsverträge. Diese müssen zwischen jeder Ausländerbehörde und der KITU geschlossen werden.

